Impressum

Impressum/Offenlegung gem. §§ 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):

Medieninhaberin und Herausgeberin ist der Verein Homosexuelle Initiative Linz (HOSI Linz) – Die Lesben- und Schwulenbewegung in OÖ mit Sitz in 4020 Linz, Fabrikstraße 18 (Tel.: 070/60 98 98 mail: ooe@hosilinz.at). Verantwortliche Vorstandsmitglieder des Vereins sind Gerhard Friedinger (Vereinssprecher), Stefanie Niedl (Vereinssprecherin), Gernot Wartner (Finanzreferent), Claudia Daberger (Generalsekretärin), Jacqueline Macho (Organisationsreferentin)

Grundlegende Richtung (entspr. § 2 der Statuten in der geltenden Fassung vom 03. März 2007: „AUFGABENSTELLUNG UND ZWECK DES VEREINS“):

1. Im Sinne
a) der Entschließung des Europäischen Parlaments vom 17. Februar 1998 zur Achtung der Menschenrechte in der Europäischen Union,
b) der im Artikel 13 des am 01. Mai 1999 in Kraft getretenen Amsterdamer Vertrags über die Europäischen Gemeinschaften (Art. 13 EGV) niedergelegten Überzeugung, dass kein Mensch aus Gründen des Geschlechtes, der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion oder der
Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf,
c) des Diskriminierungsverbotes der am 01. März 2001 in Kraft getretenen oberösterreichischen Landesverfassung (LGBl.Nr. 6/2001, Art. 9 Abs. 4) und
d) des am 01. Juni 2005 in Kraft getretenen Landesgesetzes über das Verbot der Diskriminierung auf Grund der rassischen oder ethnischen Herkunft, der Religion, der Weltanschauung, einer Beeinträchtigung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung (Oö. Antidiskriminierungsgesetz - Oö. ADG/LGBl.Nr. 50/2005) wirkt der Verein darauf hin, dass die Gleichberechtigung aller Menschen unbeschadet ihrer sexuellen Orientierung anerkannt, rechtlich verankert und umgesetzt wird.

2. Daher bezweckt der Verein die Anerkennung der vollen Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen, insbesondere durch eine rechtliche Absicherung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften, und wirkt darauf hin, jedwede Diskriminierung abzuschaffen, unter der Lesben und Schwule vor allem im Bereich des Steuerrechts, des Vermögensrechts, der sozialen Rechte etc. immer noch zu leiden haben, und trägt mit Hilfe von Information und Aufklärung dazu bei, gegen Vorurteile anzukämpfen, die in der Gesellschaft gegen Homosexuelle bestehen. Insbesondere die Rehabilitation und Entschädigung der Opfer des NS-Regimes und der strafrechtlichen Verfolgung nach 1945, besonders der nach § 209 StGB Verurteilten, ist ein wesentliches Anliegen des Vereins.

3. Die HOSI Linz versteht sich als Vertreterin der Interessen von Lesben und Schwulen gegenüber der Gesellschaft und auch als Service-Einrichtung für alle Rat Suchenden im Zusammenhang mit geschlechtlicher Orientierung und bietet daher Folgendes an:
a) Beratung bei Problemen im Zusammenhang mit geschlechtlicher Orientierung und
b) Unterstützung bei der Lösung solcher Probleme,
c) insbesondere die Vertretung der Rat Suchenden bei der Wahrung ihrer Rechte und bei der Geltendmachung von Ersatzforderungen,
d) ein soziales Umfeld, in dem Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung akzeptiert werden, damit Lesben und Schwule ihr Leben frei, selbstbewusst und erfüllend gestalten können, sowie
e) Unterstützung von Lesben und Schwulen, die auch aus anderen Gründen gesellschaftlich benachteiligt sind wie z.B. Körperbehinderte, Gehörlose, Strafgefangene, MigrantInnen, bei der Integration in die Gesellschaft und der Führung eines selbst bestimmten Lebens.

4. Die HOSI Linz bezweckt auch, durch Förderung von Information zur Emanzipation von Lesben und Schwulen beizutragen und den Informations- und Meinungsaustausch insbesondere über Fragen der Politik, der Kultur, der Weltanschauung (Religion) und der damit zusammenhängenden wissenschaftlichen Disziplinen auf hohem Niveau im Sinn der staatsbürgerlichen Bildung innerhalb und außerhalb dieser Personengruppen zu unterstützen.

5. Weiters tritt der Verein für folgende Ziele ein:
a) Die Gleichstellung und Gleichbehandlung von Frauen und Männern
b) Das Recht insbesondere der Jugendlichen auf die freie Wahl der Lebensführung gemäß ihrer sexuellen Orientierung
c) Die Beseitigung der doppelten Diskriminierung gleichgeschlechtlich liebender Frauen als
Frauen und Lesben
d) Die wirksame Aufklärung zur Prävention von HIV-Infektionen
e) Den menschenwürdigen, solidarischen Umgang mit HIV-Positiven und an AIDS Erkrankten
f) Die besondere Beachtung der Problematik, mit der bisexuelle Menschen und TransGender-Personen konfrontiert sind, insbesondere auf
g) das Recht von TransGender-Personen auf ein Leben entsprechend der empfundenen geschlechtlichen Identität
h) Das Recht behinderter Menschen auf frei gewählte Sexualität

6. Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn der §§ 34 f. BAO (Bundesabgabenordnung), da sein Engagement zum Wohl des Personenkreises der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und TransGender-Personen erfolgt, und zwar insbesondere durch die Förderung des allgemeinen Bildungsstands über diesen Personenkreis.

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